Über mich

Katrin Steiner
Geb. 16. August 1969
Mensch, Tochter, Frau, Mutter, Grossmutter, Ausbildnerin, Lernende, Reiterin, Beobachterin

Ausbildung:

  • Reitlehrerin/ Bereiterin mit französischem Staatsdiplom 1997       
  • Leitung der „Domaine équestre de Montagnac“ (France) 1998- 2001
    Aufbau der Reitschule, Leitung von Kursen, Betreuung der Welshponyzucht, ca. 40 Pferde
  • Leitung des Reitzentrums „Vigoulet“ (Toulouse/ France) 2001- 2003
    Aufbau der Reitschule, Betreuung der Pensionäre, ca. 60 Pferde
  • Umzug in die Schweiz 2003
  • Gründung, Aufbau und Leitung der Schule für Pferd und Reiter (Schweiz) 2003- 2019
    Reitschule in Adliswil mit ca. 120 Schülern, 7 eigenen Schulpferden, Gruppen- und Privatunterricht, Durchführung von diversen Kursen
  • J&S Leiterin
  • Zertifizierter Coach für pferdegestütztes Persönlichkeitstraining 2014
  • Prof. in Lebenskunst
  • Aktuell:
    unterwegs als mobile Reitlehrerin,
    in Weiterbildung (SVEB1, Coaching, Mentoring)

Wichtige Ausbildner:

  • Marie-Reine Perriez (France)
  • Pedro de Almeida (France)
  • Elisabeth de Corbigni (France)
  • Verschiedene Aufenthalte in Saumur ENE (France)
  • Stephan Döll (Schweiz)
  • Desmond O’Brian (Schweiz)

Wunsch: Dass meine Liebsten und ich gesund bleiben, mich mein Lernhunger und Lebensfreude nie verlassen und ich 120 Jahre alt werde!
Motto: La vie n’est pas pour se trouver ; la vie est pour se créer!

Als ich zwei Jahre alt war, setzte mich mein Vater, bei einem Besuch im Kinderzoo Rapperswil, auf ein Pony. Er konnte nicht ahnen, dass genau dieses Pony mich mit einem unheilbaren Virus infiszieren würde. Ab diesem Moment wurde ich unwiderstehlich von allem was einem Pferd ähnelte angezogen. Die Magie dieser Tiere, seine Geräusche wie Schnauben, Kauen, Hufgetrampel, der unverkennliche Geruch, seine Wärme; alles wirkte wie ein Magnet auf mich. Bald wurde alles geritten was irgendwie reitbar war.
Und so verbrachte ich meine liebste Zeit mit Pferden.
Meine Mutter „zwang“ mich mit sieben Jahren zum Voltigieren: „da lernst du vom Pferd zu fallen ohne dich zu verletzen“ meinte sie! Und wie recht sie hatte. Mit 8 Jahren durfte ich dann paralell zum Voltigeunterricht endlich mit dem Reitunterricht beginnen. Mit 10 lernte ich mein erstes Pflegepony kennen. Mit ihm war die Welt immer in Ordnung. Grigri war mein Held und zusammen gab es keine Grenzen. Gleichzeitig durfte ich weiterhin in den klassischen Reitunterricht. Eine Kombination aus einerseits streng klassisch und anderseits wild und frei. Dieses Gegensätzliche hat mich durch meine ganze Ausbildungszeit begleitet. Mein erstes eigenes Pferd, ein Camarguepferdchen Namens Whyski, ignorierte jegliche klassischen Grundsätze. Ich ritt ihn meistens ohne Sattel, mal mit mal ohne Trense, mal sitzend, mal stehend auf seiner Kruppe, bei Tag und bei Nacht, in der Wildnis der Pyrenäen und immer war da dieses Gefühl der Verbundenheit.

Dann trat ich den strengen Weg der Ausbildung als Reitlehrerin an. Da gab es keine Wildnis mehr, sondern hauptsächlich Disziplin! Ich merkte, wie mir diese strenge, genaue Seite Türen öffnete. Und schon hatte ich wieder Beides in meinem Leben; die Freiheit, das Unkonventionelle mit Whyski und das Punktgenaue im Beruf.
Heute weiss ich, dass beide Seiten wichtig sind und Gemeinsamkeiten haben:
die Kommunikation! Kommunikation mit dem Pferd und mit dem Schüler.
Mit der Zeit wurde mir immer klarer, dass dies für mich eine zentrale Wichtigkeit darstellt. Eine weitere Faszination trat in mein Leben und mit ihr neue Wege.
Für mich heisst dies, mich immer wieder zu hinterfragen, wie kommuniziere ich?
Was bin ich bereit von mir zu offenbaren, damit mich mein Gegenüber verstehen und wahrnehmen kann?
Wie oft bin ich präsent, wenn ich kommuniziere? Und was genau möchte ich meinem Gegenüber mitteilen?
Wie höre oder sehe ich hin, wenn ein anderes Wesen mit mir „spricht“?
Pferde sind diesbezüglich fantastische Lehrmeister. Immer 100% da, ehrlich, ungefiltert.
Wir können uns Zeit nehmen, das Gegenüber verstehen zu wollen, seine Sprache zu lernen, uns auszutauschen oder wir können den andern auch einfach „vollquatschen“ in der Hoffnung, dass er uns verstehen wird!
Dies führt in den meisten Fällen zu Missverständnissen.
Egal ob zwischen Mensch und Mensch oder Mensch und Pferd.
Reiten ist kommunizieren. Auch hier gilt: du kannst nicht nicht kommunizieren!
Oftmals ist es hilfreich ein äusseres Auge einzubeziehen. Dieses sieht anders als du es kannst. Nicht besser. Nur anders. Gerne stelle ich mich als Aussenauge zur Verfügung, quasi als Dolmetscher. Ich verfüge über eine sehr feine Wahrnehmung und ein präzises Auge. Ich kann dir versierten Reitunterricht anbieten und gleichzeitig wird sich deine Kommunikationsart verfeinern. Dein Pferd wird dich klarer verstehen, deine Hilfen werden koordinierter, dein Sitz feiner und geschmeidig. Dein Alter und reiterliches Niveau spielen dabei keine Rolle; wichtig ist deine Motivation und Offenheit. Bei mir ist jeder Mensch und jedes Pferd willkommen!

Die wahrste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich irgendetwas ändert.

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